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Aktuelles

Anstehende Veranstaltungen

 

 18. – 20. September 2020
4-20

 Die Ukraine heute  

Seit eineinhalb Jahren regiert der ehemalige Schauspieler Wolodymyr Selenskyj die zutiefst gespaltene Ukraine. Im Osten herrscht seit über sechs Jahren Krieg mit Russland, der Westen des Landes orientiert sich nach Westeuropa. Die Wirtschaft steht weiterhin vor großen Herausforderungen, junge Leute wandern ab, und über die Krim-Annexion spricht kaum noch jemand. Wir unternehmen eine Annäherung an ein zerrissenes Land.


Leitung: Dr. Kirsten Schulze
Programm

 

 2. – 4. Oktober 2020
14-20

 „Blutende Grenzen“? Grenzziehungen in Mittel- und Osteuropa nach 1918

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurden in Mittel- und Osteuropa viele Grenzen neu gezogen: als Folge blutiger Kriege, nach Aufständen, aufgrund internationaler Verträge oder durch Volksabstimmungen, wie in Masuren, Oberschlesien oder in Schleswig. Welche Grenzziehungen waren von Dauer, welche nicht? Warum?


Leitung: Dr. Christian Pletzing
Programm

 

23.-25.10.2020
17-20

Metropolen der Ostsee - Von Lübeck bis St. Petersburg


Rund um die Ostsee haben sich Städte zu prägenden kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Zentren ihrer Länder entwickelt. Einige davon sind zu Hauptstädten ihrer Nationen geworden, andere haben ihre Vormachtstellung inzwischen verloren. Wir wollen Gemeinsamkeiten, aber auch die große Vielfalt der Ostseemetropolen vorstellen und einen Überblick über ihre ereignisreiche Geschichte und das heutige Leben in Kopenhagen, Stockholm, Helsinki, St. Petersburg, Tallinn/Reval, Königsberg/Kaliningrad, Danzig und Lübeck bieten.

Leitung: Dr. Kristina Küntzel-Witt

Programm

 

 


 

The Baltic Sea History Project

 

Die Europäische Union unterstützt von 2017 bis 2019 aus dem Programm „ERASMUS+“ ein internationales Projekt der Academia Baltica zur Geschichte des Ostseeraums. Zehn Partner aus sieben Ländern des Ostseeraums sind an dem Geschichtsprojekt beteiligt. Ob die Gründung eines Europäischen Hansemuseums in Lübeck, die Auseinandersetzungen um die Versetzung des „Bronzesoldaten“ im estnischen Tallinn im Jahr 2007 oder die deutsch-polnischen Debatten um den Zweiten Weltkrieg – die Geschichte verbindet die Ostseeanrainer, und sie trennt sie zugleich. Hier setzt das Projekt der Academia Baltica und ihrer Partner an. Es will europäische Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und die unterschiedlichen Perspektiven in einem innovativen Lernkonzept für die Erwachsenenbildung sichtbar machen. Auf dieser Grundlage können eingeengte nationale Sichtweisen, die vielfach noch den Geschichtsunterricht und die Wahrnehmung von Geschichte bestimmen, für europäische Beziehungen geöffnet werden. Von 2017 bis 2019 wird ein Lernkonzept für die Erwachsenenbildung entwickelt. Es umfasst einen Leitfaden „Geschichte multiperspektivisch schreiben“, ein Online-Tutorium, die Entwicklung von Lernmaterialien und eine Online-Plattform. Das Ostseegeschichtsprojekt ist eines der Vorzeigeprojekte der EU-Ostseestrategie, das die ostseeweite Zusammenarbeit in 13 Politikfeldern voranbringen will.

 


 

Sommerkurs für Studenten aus Mittel- und Osteuropa

 

Zum 29. internationalen Sommerkurs der Academia Baltica laden wir in diesem Jahr wieder Studentinnen und Studenten aus Deutschland, Litauen, Lettland, Estland, Polen, Tschechien, Russland, Weißrussland, Ungarn, der Slowakei und der Ukraine ein. Unser Sommerkurs findet im Akademiezentrum Sankelmark bei Flensburg (www.eash.de) vom 5. bis 18. Juli 2020 statt. Wir freuen uns auf Studierende der Geschichte, Germanistik, Journalistik, internationalen Beziehungen oder vergleichbarer Fächern mit guten Deutschkenntnissen!

Alle Informationen zum Sommerkurs sowie ein Rückblick auf die vergangenen Kurse finden sich auch auf unserer Seite zum Sommerkurs

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte der Sommerkurs dieses Jahr leider nicht stattfinden. Wir planen einen internationalen Winterkurs, der vom 6.-14. Dezember 2020 stattfinden wird!

    


 

EU fördert Ostseegeschichtsprojekt der Academia Baltica und ihrer Partner

 

Mit rund 300.000 Euro aus dem Programm „ERASMUS+“ unterstützt die Europäische Union ein internationales Projekt der Academia Baltica im Akademiezentrum Sankelmark bei Flensburg zur Geschichte des Ostseeraums.

Von 2017 bis 2019 wird ein Lernkonzept für die Erwachsenenbildung entwickelt. Es umfasst einen Leitfaden „Geschichte multiperspektivisch schreiben“, ein Online-Tutorium, die Entwicklung von Lernmaterialien und eine Online-Plattform. Für die technische Umsetzung zeichnet die Fachhochschule Lübeck verantwortlich. Weitere Projektpartner sind die polnische NGO „Stiftung Borussia“, das Stadtarchiv Reval/Tallinn sowie die Universitäten Stettin/Szczecin, Aarhus, Kaunas, Riga (Stradiņs), Tartu und Växjö.

    Information des Ministeriums (PDF)

 


 

Sankelmark-Stipendien

 

Der Förderverein des Akademiezentrums Sankelmark ermöglicht Menschen aus Mittel- und Osteuropa die Teilnahme an Veranstaltungen im Akademiezentrum Sankelmark.

Das Sankelmark-Stipendium enthält den Teilnehmerbeitrag einschl. Unterkunft und Verpflegung für Veranstaltungen der Akademie Sankelmark, der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein und der Academia Baltica im Akademiezentrum Sankelmark.

    Ausschreibung (PDF)

 


 

Colloquia Baltica

 

Neuerscheinungen unserer Reihe COLLOQUIA BALTICA finden Sie hier.